Heithöker Spielmannszug verbringt erlebnisreiches Wochenende in Ostfriesland – Kanutour und ungewöhnliches Königsschießen sorgen für beste Stimmung
Neuenkirchen/Emden. Mit 28 Teilnehmerinnen und Teilnehmern machte sich der Heithöker Spielmannszug Neuenkirchen am vergangenen Freitag auf den Weg zu seiner diesjährigen Spielmannszugsfahrt nach Emden. Ein abwechslungsreiches Wochenende mit viel Musik, Gemeinschaft und einigen ungewöhnlichen Aktionen wartete auf die Spielleute.
Nach dem Treffen am Neuenkirchener Kirmesplatz ging es gut gelaunt zur Jugendherberge nach Emden. Dort begrüßte das Organisationsteam um Marijke und Marie Evers, Michael und Justus Schroer sowie Andreas Klusekämper die Gruppe. Bereits bei der spielerischen Zimmereinteilung gab es die erste Überraschung: Niemand wusste vorher, mit wem er die kommenden Tage das Zimmer teilen würde.
Der erste Abend klang bei verschiedenen Spielen und einem geselligen Beisammensein aus. Für den musikalischen Höhepunkt sorgte Fiona Nölleke, die mit ihrer E-Gitarre und ihrem Gesang die Mitreisenden begeisterte.
Am nächsten Morgen ging es nach einem gemeinsamen Frühstück in die Emder Innenstadt. Bei einer Stadtrallye mussten die Teilnehmer verschiedene Aufgaben und Fragen lösen. Für besonders viele neugierige Blicke sorgten die Heithöker, als sie kurzerhand als Spielmannszug durch die Innenstadt marschierten – allerdings ausschließlich mit „Luft-Instrumenten“. Durch die einheitlichen Spielmannszug-Shirts wurden auch zahlreiche Passanten auf die Gruppe aufmerksam und wollten wissen, woher die ungewöhnlichen Musiker kamen.
Ein weiterer Höhepunkt folgte auf dem Wasser. Bei einer gemeinsamen Kanutour zeigte sich schnell, dass musikalisches Taktgefühl nicht automatisch auch für die Steuerung eines Kanus hilfreich ist. Während einige Boote immer wieder Bekanntschaft mit dem Ufer und den Büschen machten, wunderten sich andere Besatzungen darüber, warum ihr Kanu nicht in die gewünschte Richtung fahren wollte. Für reichlich Gelächter und viele Erinnerungsfotos war damit gesorgt.


Zurück in der Jugendherberge wartete bereits die nächste Überraschung: das Königsschießen. Auch dabei hatte sich das Organisationsteam eine besondere Variante einfallen lassen. Mit Tennisbällen musste eine selbst gebaute Waage mit wassergefüllten Dosen und einem Schützenvogel aus dem Gleichgewicht gebracht werden.
Am Ende des Wochenendes waren sich die 28 Teilnehmer einig: Die Fahrt nach Emden war ein voller Erfolg. Neben dem abwechslungsreichen Programm standen vor allem die Gemeinschaft und der Spaß innerhalb des Spielmannszuges im Mittelpunkt.
Ein besonderer Dank ging an das Organisationsteam Marijke und Marie Evers, Michael und Justus Schroer sowie Andreas Klusekämper für die Vorbereitung und Durchführung der Fahrt.
Und auch für das kommende Jahr steht bereits fest: Der Heithöker Spielmannszug geht wieder auf Tour.

